Afrika 2008
14 Tage Afrika. Meine Ziele waren diesmal Botswana, Sambia und Kapstadt. Der Reiseanbieter war wieder „endeavour safaris“.
Die Hinreise war mit einigen Aufregungen verbunden, denn ich bekam bei meiner Ankunft in Johannisburg statt meinen eigenen, einen schrottigen Flughafen-Rollstuhl. Mein Rollstuhl sei schon weiter nach Maun/Botswana unterwegs, teilte man mir mit. Nach der Landung in Maun kam Michael aufgeregt an Bord und verkündigte, dass mein Rolli kaputt sei, er sich aber um einen vorübergehenden Ersatz kümmere. Michael brachte mich zunächst zu sich nach Hause, wo er in seiner kleinen Werkstatt sofort mit der Reparatur begann: das rechte Hinterrad hatte eine Acht und einer der Schiebegriffe war abgeknickt.
Um 5.30 Uhr wurden wir, wie ich es schon kannte, geweckt und bekamen frisches warmes Wasser für eine notdürftige Wäsche vor die Zelte gestellt. Am Feuer wurden alle von Michael instruiert, wie man sich verhält, sobald Tiere gesichtet werden. Besonders schön waren Tierbeobachtungen im Sonnenuntergang, wozu stets ein Sundowner und Knabbereien gereicht wurden.
Sambia
Nach 5 Tagen ging es weiter nach Sambia, wo wir ein sehr gutes Hotel bezogen und zunächst einmal ausgiebigst duschten. Die schönsten Programmpunkte waren hier eine Fahrt auf dem Oberlauf des Sambezi und die Viktoria Fälle.
Kapstadt
Weitere 5 Tage lagen vor mir. In Kapstadt hatte ich eine persönliche Reisebegleiterin, auf die mich Michael schon vorbereitet hatte. Sie sei etwas „crazy“. Ella holte mich vom Flughafen ab und wir waren uns auf Anhieb sympathisch.
Nachwort
Da ich sehr an Musik interessiert bin, habe ich zum Thema Afrika ein wenig im Internet gestöbert und fand bei Youtube eine interessante Gruppe aus dem Kongo: Staff Benda Bilili. Die Mitglieder dieser Gruppe hatten fast alle Polio und sind auf einen Rollstuhl angewiesen. In diesem Land ist es äußerst schwer ein zufriedenstellendes Leben zu führen, erst recht für Menschen mit einer Behinderung.
Ich hoffe mit meinen beiden Posts allen Behinderten, besonders aber Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, Mut gemacht zu haben, es mir nachzumachen. Was das Reisen angeht, so ist heute fast alles für uns möglich. Sicher, eine solche Reise kostet viel Geld, aber sie ist es wert, dafür zu sparen.

voll kuuhl heide !!!!!!
AntwortenLöschendanke, laotouzi!!! sowas höre ich gerne. hätt auch gerne von anderen lesern einen kommentar. schaun wir mal............
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